FRAGEN, ANTWORTEN, MEINUNGEN
Fragen über Fragen, Antworten, Meinungen, Ansichten. Wer ist Sven? Was denkt er so? Wo verortet er sich fachlich?
Hier gibt's einen kleinen Einblick anhand eines selbstgeführten Interviews.
DAS INTERVIEW #1
A word with the artist
Was Sie schon immer über LE:RE:MO wissen wollten (2016).
Duso: Hallo Sven, schön, dass Du da bist. Erzähl doch erstmal ein wenig über Dich.
Ichso: Gerne. Ich fang am besten mal ganz vorne an: geboren und aufgewachsen bin ich in Helmstedt, einer kleinen Stadt, die dort liegt wo die A2 die ehemalige innerdeutsche Grenze kreuzt.

Nach dem Abitur habe ich zunächst keine Lust mehr gehabt auf schulische Ausbildung,13 Jahre waren da erstmal genug – und habe daher 1993 eine Ausbildung zum Energieelektroniker im VW-Werk Wolfsburg begonnen.

Nach dieser Ausbildung habe ich mich umorientiert und an der Fachhochschule für Sozialpädagogik in Braunschweig studiert. Mein Studienschwerpunkt war Gruppenarbeit/ Supervision, was mir auch in meinem jetzigen Berufsfeld gute Dienste leistet. Gegen Ende des Studiums habe ich gemerkt, dass eine Anstellung im Bereich Sozialpädagogik nichts für mich ist, da ich zum Feierabend nicht wirklich abschalten kann. Dann wird die Arbeit als Sozialpädagoge sehr schnell emotional sehr defizitär.

Nach reiflicher Überlegung habe ich mich dann 2001 für eine schulische Ausbildung zum Grafiker entschlossen. Diese Entscheidung entstand aus der Tatsache, dass ich im privaten Bereich schon immer viel gemalt/Illustriert/grafisch gestaltet habe. Des Weiteren hatte ich früh einen PC und die erste Photoshopversion, die ich hatte war die Version 1.3. Da ging nach heutigen Maßstäben nicht wirklich was. Aber die Arbeit damit hat mir so dermaßen Spaß gemacht, dass ich unbedingt einen Beruf ergreifen wollte, der esmir erlaubt, meine Kreativität und Kenntnisse in der elektronischen Bildbe- und -verarbeitung zu nutzen. So bin ich dann in der Werbung gelandet.

Duso: Das ist wirklich eine etwas bewegte Vergangenheit. Wie ging´s dann weiter?
Ichso: Zunächst war ich als Praktikant undspäter auch in Festanstellung bei "Zumgoldenen Hirschen". Innerhalb von zwei Wochen habe ich mich dann sowohl in denJob, als auch in die Stadt verliebt, sodass ich dabei geblieben und immer noch sehr glücklich mit meiner Entscheidung bin.
Duso: Und was kam nach den Hirschen?
Ichso: 2005 wechselte ich zu KMF. Damals war KMF eher ein klassischer „Marketing-Gemischtwaren-Laden". In den folgenden Jahren haben wir Agentur, Mitarbeiter und Kunden so weit entwickelt, dass wir letztendlich als erfolgreiche Digital- und CRM-Agentur einen sehr guten Platz am Markt behauptet haben.

Die KMF wurde dann 2012 von einer inhabergeführten Agentur umgewandelt in eine Netzwerkagentur unter dem Namen UDG - United Digital Group.Trotz interessanter Kunden und einem sehr familiären Verhältniss zu meinen Kollegen, hatten UDG und Sven Remmeau sich 2016 nach 10 Jahren Unternemenszugehörigkeit getrennt. Wir hatten uns einfach auseinandergelebt, es fehlten irgendwann die kleinen Aufmerksamkeiten, die einem zeigen, dass man geliebt wird. Wir sind aber noch Freundeund telefonieren regelmäßig (lacht).

Letztendlich habe ich Ende 2016 dann als Senior Art Director bei Hello White Parrot angefangen. Dieses Arbeitsverhältnis, wurde leider Anfang 2017 aus wirtschaftlichen Gründen aufgekündigt.

Duso: Was gefällt Dir an Deinem Job am besten?
Ichso: Coole Jobs, spannende Projekte, megatolle Kunden, Agenturevents und freie Getränke (lacht). Nein ernsthaft: ich hab einfach Bock auf meinen Job als Art Director.

Ich hab ja auch schon im VW-Werk gearbeitet und ich finde die kreativen Berufe sind privilegiert. Wir haben zwar Grenzen wie z.B. das Budget, Designvorgaben und ähnliches, aber innerhalb dieser Rahmenbedingungen können wir selbst entscheiden, was wir als richtig und schön empfinden und das dann auch umsetzen.

Des Weiteren gefällt mir, dass unsere Branche so schnell und abwechslungsreich ist. Es bleibt immer spannend und die nächste Herausforderung ist meistens nur ein Briefing entfernt.

Außerdem habe ich sowohl als Kollegen, als auch auf Unternehmensseite durch meinen Job sehr viele interessante Menschen kennengelernt und auch Freunde gefunden.

Duso: Wo siehst Du Deine Stärken?
Ichso: Im fachlichen ist meine größte Stärkemeine Vielfältigkeit. Ich bin im besten Sinn des Wortes ein sehr breit aufgestellter Generalist, der mit der Konzeption beginnend bis hin zur Auslieferung in den entsprechenden Kanälen (Online, Offline, social, Klassik,etc.) Projekte ganzheitlich betreuen und steuern kann. Einen Schwerpunkt würde ich aber definitiv im Bereich Konzeption legen wollen.

Meine persönlichen Stärken sind vor allem meine grundsätzlich positive Einstellung, die ich auch in stressigen Situationen selten verliere und meine Fähigkeit positiv auf die Stimmung und Entwicklung von Mitarbeitern und Team einzuwirken.

Duso: Stichwort Team, da muss ich mal nachhaken: Du hattest auch schon eine teamleitende Position inne?
Ichso: Ja. Bei KMF/United Digital Group habe ich als Senior ein interdisziplinäres Team von fünffesten Art-Direktoren, Grafikern und Illustratoren geleitet, das 5 Jahre lang sehr stabil und erfolgreich war. Text wurde als Zusatzressource bei Bedarf dazugebucht, ebenso wie freie Grafiker, Reinzeichner oder Programmierer. Daher habe ich auch Erfahrung im Briefen und Anleiten von teamfremden und externen Mitarbeitern.
Duso: Sehr interessant. Wo würdest Du Deine Schwächen sehen?
Ichso: Da ich meinen Beruf immernoch liebe, habe ich eine sehr hohe Tendenz zur Selbstausbeutung – das ist aber wohl eher eine Schwäche aus Sicht meiner Familie, nicht aus Sicht des Arbeitgebers. (lacht)
Duso: Siehst Du dich eher als Offline- oder Online-Designer?
Ichso: Kann man das so noch trennen? Ich finde, dass man nicht Online- oder Offline- Designer ist. Beides sind doch eher Ausgabe- und Kommunikationskanäle – ähnlich wie Print, Radio oder TV. Zielgruppe und Kommunikationsziel geben vor, welcher Kanal der effizenteste ist. Gute Kommunikation sollte in allen für Produkt und Zielgruppe relevanten Kanälen funktionieren.

Daher verstehe ich mich auch als medienneutralen Designer und Generalist. Die Fragekann ja nicht sein, bin ich Online- oder Offline-Designer, sondern sollte sein, wo treffe ich meine Zielgruppe.

Duso: Was macht Dich als Generalisten interessant für Unternehmen?
Ichso: Ich bin aufgrund meiner breiten Kompetenz universell einsetzbar und kann mit meinem allgemeinen Verständnis aller Gewerke auch koordinierende Aufgaben übernehmen. Daher kann ich „Leerlauf" einfacher abfedern, als hochspezialisierte Mitarbeiter.

Aber grundsätzlich bin ich der Überzeugung,dass die richtige Mischung aus Spezialisten und Generalisten das erfolgreiche Team ausmacht.

Duso: Genug zur Arbeitswelt. Was macht Sven Remmeau, wenn er einen Ausgleich zu seinem Job sucht?
Ichso: Da gibt es so vieles. Natürlich versuche ich regelmäßig Sport zu machen, was – ebenfalls natürlich – oft an unseren Arbeitszeiten und meinem wirklich sehr wehrhaften Schweinehund scheitert.(lacht)

Ich lese sehr viel, wenn ich die Zeit dazu habe und ich habe meine Gitarre wieder-
entdeckt. Einfach ein wenig rum zu klimpern finde ich sehr entspannend.

Ich daddele gerne und bin ein Filmfan – witzigerweise packen mich Serien nicht so. Und vielleicht hört sich das jetzt etwas ungewöhnlich an, aber ich sitze auch privat oft und lange an meinem Rechner und erstelle Illustrationen oder probiere Ideen und Techniken aus.

Des Weiteren entwickle und baue ich auf einer rein privaten Basis Taschen aus Leder und anderen interessanten Materialien und erstelle Briefmarkenkollagen.

Und wenn ich das alles getan und auch einen Tag an der Elbe gesessen und auf das Wasser gestarrt habe, dann langweile ich mich gerne mal. Das jetzt bitte nicht falsch verstehen, aber wenn man das Stadium derLangeweile erreicht hat bedeutet das, dass man nichts Wichtiges mehr zu tun hat. Alles,was man unbedingt machen wollte, ist erledigt. Das ist ein sehr seltener Zustand, den ich hin und wieder sehr genieße.

Duso: Da hast Du recht, Langeweile ist in unserem Job wirklich selten. Eine letzte Frage noch: Jeder hat sein Lebensmotto, was ist Deins?
Ichso: Frei nach Sun Tzu: Kein Plan überlebt den ersten Feindkontakt
DAS INTERVIEW #2
A word with the artist
2 Jahre später.
Duso: Moin Sven,schön, Dich zu treffen, ist ja ne ganze Zeit her. Was ist denn inzwischen passiert?
Ichso: Moin erstmal. Was ist zwischendurch passiert? Ich würde sagen, ne ganze Menge. Einerseits hat sich privat einiges ereignet, andererseits ist auch im beruflichen einiges in Bewegung.

Als wir uns das letzte Mal unterhalten haben, war ich ja gerade bei Hello White Parrot raus. Ich habe mir danach ein paar Agenturen angeschaut und mich letztendlich für DRID entschieden, eine kleine aber feine Agentur im Herzen Ottensens. Da war gerade der Posten des Senior Art Direktors und Gewerksleiters Kreation vakant und ich passte quasi "wie Faust auf´s Auge".
Duso: Gewerksleiter Kreation? Das ist ja ein eher ungewöhnlicher Titel in der Agenturlandschaft. Was darf ich darunter verstehen?
Ichso: Ja, ungewöhnlich, tatsächlich. Das hat mich auch gleichsam gewundert wie erfreut. Erstens finde ich das Wort "Gewerksleiter" als ungewohntes Wort einfach schön – ich habe ein Faible für selten verwandte Worte – und ausserdem finde ich es gut, wenn man für Dinge im Agenturumfeld auch mal ein deutsches Wort findet.
Duso: Was macht denn ein Gewerksleiter Kreation so?
Ichso: Er leitet das Gewerk Kreation an (verschmitztes Lachen). Nein, ernsthaft. Ein Gewerksleiter Kreation leitet das Kreations-Team hinsichtlich Output, persönlicher Entwicklung und Entwicklung der Kunden an. Inspiriert das Team und die Kunden und bringt die Projekte durch Innovation und Kreativität voran, behält den Überblick über die Projekte und sorgt ansonsten dafür, dass alle auch Spaß bei der Arbeit haben. Er vertritt das Gewerk innerhalb der Board-Meetings und kommuniziert umgekehrt die Entscheidungen und Vorgänge der GF-Ebene in das Team hinein.

Eigentlich nichts anderes, als was man von einem Kreativdirektor auch erwartet.
Duso: Ich verstehe. Und wo liegt Dein Schwerpunkt bei DRID?
Ichso: Mein Schwerpunkt bei DRID ist neben Gewerksleitung die Betreuung unserer Kunden im Bereich Food und Mittelstand. Beides finde ich sehr interessant. Da wir im Food-Segment für mehrere Schweizer Unternehmen tätig sind, dürfen wir da auch ein paar Sachen im Bereich Digital Out of Home Advertising machen, die uns in Deutschland aufgrund der EU-Datenschutz-Richtlinien untersagt sind, aber eine Kommunikation ermöglichen, die Marken und Produkte wesentlich näher an den Kunden bringen.

Des Weiteren bin ich der festen Überzeugung, dass dem Thema Digital Out of Home die Zukunft gehört, da man hier am besten alle Möglichkeiten der Kommunikation und der digitalen Vernetzung spielen kann und klassische Kommunikation mit den Möglichkeiten der digitalen Welt kombiniert – das beste aus beiden Welten, sozusagen.

Das Thema Mittelstand ist immer interessant, da sich in diesem Segment immer viel bewegt und sich gerade jetzt, wo die Unternehmen an allen Ecken merken, dass sie sich der Digitalisierung nicht mehr verweigern können, unglaublich interessante und spannende Optionen ergeben (sowohl in der Kommunikation, als auch in der Anpassung überholter Geschäftsmodelle an die digitalisierte Umwelt).
Duso: man sagt ja auch "mögest Du in interessanten Zeiten leben!" Und die haben wir offensichtlich gerade. Aber ist Dein Tagwerk bei DRID?
Ichso: Hauptsächlich bin ich mit der konzeptionellen grafischen Überarbeitung von Marken und Unternehmens-Auftritten beschäftigt. Wie gesagt, die Digitalisierung steht wie ein weißer Elefant im Raum und man muss sich damit auseinandersetzen. Und dazu bedarf es oft einer Überarbeitung der kommunikativen Ausrichtung und einer Evaluation der Kommunikation hinsichtlich der aktualisierten Ziele. Und in dem Zug kommt alles auf den Prüfstand: Marke, CI, Webauftritt, Kanalmix der Kommunikation und nicht zuletzt Überprüfung der Zielgruppe und des Wettbewerbsumfelds. Alles in allem ziemlich komplex, auch bei Unternehmen, die behaupten "wir brauchen nicht viel, vielleicht eine Überarbeitung unserer Webseite". Die Herausforderungen der Digitalisierung wird meist stark unterschätzt.

Andererseits zeichne ich für unsere Food- und Verlagskunden verantwortlich für die Themen Kampagne, Content-Creation und Out of Home Advertising. In diesem Segment ist meine Aufgabe sowohl konzeptioneller, als auch exekutiver Natur. Soll heißen, beginnend mit der Konzeption und Grobplanung des kompletten Jahres bis hin zur Umsetzung der einzelnen Werbemittel bin ich in der gesamten Projekt-Kette eingebunden.
Duso: Aha, das ist dann aber im Vergleich zu unserem letzten Gespräch ein leichte Verschiebung der Tätigkeit, oder?
Ichso: Wie gesagt: alles ist immer im Fluss (lacht). Aber gerade der konzeptionelle Teil der Projekte liegt mir sehr gut. Die Konzeption von Projekten über einen langen Zeitraum, von CRM-Kampagnen und langfristig angelegten Kommunikationskonzepten finde ich sehr spannend im Gegensatz zu den sogenannten "Schnelldrehern" im Dialogmarketing. Die längerfristige Betreuung und den Aufbau von Marken und Kommunikations-Universen empfinde ich persönlich befriedigender.
Duso: Blick nach vorne: was wäre denn dein Wunsch für die Zukunft?
Ichso: Ich würde gerne wieder mehr langfristige Projekte betreuen und im Idealfall das Thema Digital Out of Home und Konzeption für mich weiter entwickeln. Das Thema Digital Out of Home ist sehr interessant. Ich glaube, dass alles, was in 5 Jahren der Mega-Hype in der Out of Home Kommunikation sein wird, jetzt schon technisch vorhanden ist. Wir müssen jetzt herausfinden, wie wir es am besten nutzen. Und dafür braucht es Unternehmen auf beiden Seiten, die den Mut dazu haben – ich stehe frei ;) (lacht)

Auf der anderen Seite habe ich mich in der letzten Zeit stark mit dem Thema "New Work" auseinandergesetzt und würde zusammen mit meinem Arbeitgeber gerne innovative Arbeitsmodelle evaluieren, da ich der Meinung bin, dass wir neben unseren Werkzeugen auch die tägliche Form der Arbeit an unser modernes Umfeld anpassen müssen.
Duso: Das Stichwort wäre hier wohl Work - Life - Balance?
Ichso: Ja, das ist ein großer Teil davon. Es geht nicht nur darum, ob man nen Kicker im Büro hat und in der betrieblichen Vereinbarung steht, dass man theoretisch Homeoffice machen kann. Es geht darum, die Unternehmenskultur und Arbeitsethik zu modernisieren. Da ist Work-Life-Balance nur ein Teil. Es geht auch um agiles Arbeiten, die Frage des Arbeitsplatzes im Unternehmen (muss ich immer an dem selben Tisch sitzen?), der Projektteam-Zusammenstellung und der Zufriedenheit des Arbeitnehmers und natürlich auch des Arbeitgebers.

Die Pflege der Belegschaft und ihrer Kompetenzen zahlt sich meiner Erfahrung nach immer aus. Dazu gehört halt auch, den Mitarbeitern ein Privatleben und damit eine Möglichkeit zum Aufladen der Kreativ-Batterien überhaupt erstmal zu ermöglichen.
Duso: Das geht thematisch jetzt aber etwas über den Aufgabenbereich Art-Direktion hinaus.
Ichso: Streng genommen ja. Aber nicht über den Bereich Teamleitung. In dieser Position muss ich schon überlegen, wie ich mein Team am besten einsetze. Dazu gehört auch zu schauen unter welchen Umständen welche Leistungen erbracht werden. Am Ende des Tages wollen wir doch alle das Gleiche: einen möglichst guten Job machen und damit Kunden, Agentur und Mitarbeiter ein gutes Gefühl geben. Das zahlt sich dann am Ende auch an allen Punkten aus.

Es geht ja auch nicht darum, eine Revolution anzuzetteln, sondern zu schauen, wie und wo wir Stellschrauben finden, um unsere Tätigkeit an die Erfordernisse der Zeit "anzumodernisieren". Flexible Teamstrukturen, agiles Arbeiten oder z.B. Arbeitszeitkonten sind da nur Rädchen im System. Und die können wir vielleicht neu einstellen, damit die Maschine für alle Beteiligten noch besser läuft. Und da sehe ich mich dann auch klar und gerne in der Pflicht. Ich glaube, dass wir in der Kommunikationsbranche nicht nur technisch, auch von den Arbeitsumständen her den nächsten Schritt gehen müssen.
Duso: Und Du fühlst Dich für diesen Schritt gewappnet?
Ichso: Definitiv. Es ist zwar ein ziemlich bemühtes Bonmot, aber ich habe das Gefühl, dass mein bisheriges Leben mich auf genau diese Zeit vorbereitet hat. Aus dem Sozialpädagogik-Studium habe ich den Insight in den Bereichen Gruppendynamik und Selbstwahrnehmung/ -Verwirklichung, durch meine handwerkliche Ausbildung verstehe ich sowohl die klassische Erwerbstätigkeit, als auch die modernen Arbeitsverhältnisse. Und als klassisch gelernter Werber habe ich mich in den letzten 10 Jahren zu einem Generalisten entwickelt, der genau an der Stelle zu Hause ist, die momentan im Fokus steht: die Schnittstelle zwischen Klassik und Digital.
Duso: Dann danke ich für dieses Gespräch und wünsche Dir alles Gute.
Ichso: Danke, ich freue mich auf´s nächste mal.